Gepostet von DeSo am Jan 18, 2012
App Review: GarageBand

App Review: GarageBand

Mit dem iPad lässt sich ja bekanntlich so einiges anstellen, was Spaß macht und einen kreativen Nutzen hat. Mit der GarageBand App für das iPad und iPad 2 zum Beispiel ist es möglich seine eigenen Sounds zu mixen oder ganz einfach ein Instrument ansatzweise, zu lernen.

Die App konzentriert sich hauptsächlich darauf, neue Sounds zu gestalten und zu mixen, sodass am Ende ein ansehnliches Endprodukt herauskommt. Speziell für die Mulit-Touch-Oberfläche des iPads wurde diese App konzipiert, was an der Sammlung von Instrumenten zu sehen ist, die von Klavier, Gitarre oder sogar bis zu einem (fast) echten Schlagzeug reichen. Die einzelnen Instrumente lassen sich genauso wie ihre echten Verwandten bedienen, was wie bereits erwähnt, der Multi-Touch-Technologie zu verdanken ist.

Drums beispielsweise lässt man mit tippen auf das entsprechende Drum Kit zum Klingen bringen. Hierbei handelt es sich um einen Bassdrum, Doms, Snare, Hit-Hat und Becken. Wer es lieber etwas technisch haben möchte, sollte sich den eingebauten Drum-Computer ansehen, der mit einer großen Zahl an elektronischen Drum-Kits ausgestattet ist und per tipp auf eine der Drum-Pads zum Klingen gebracht wird.

Neben den alt bewährten Drums, und Drum-Computern bietet die App außerdem ein voll funktionsfähiges Keyboard, welches im Klang eines Flügels oder einer Orgel genutzt werden kann. Jedes Instrument bietet seine charakteristische Optik und beinhaltet anpassbare Leistungsmerkmale. Um so fester man auf die einzelnen Tasten drück, um so lauter und intensiver erklingt das Instrument. Genauso, wie man es bei einem realen Klavier oder Flügel gewohnt ist.

Apple iPad GarageBand

Apple iPad GarageBand

Für die Elektrofreunde findet sich noch ein klassischer Synthesizer, der mit seinen über 70 modernen Sounds aufwarten kann. Neben synthetischen Streicher und Bässen gibt es auch Melodieninstrumenten. Wer den Arpeggiator kennt, weiß, wie man mit nur wenigen knöpfen komplette Klanglandschaften erzeugen kann. Auch dieses Feature beinhaltet die leistungsstarke App.

Ein weiters Feature ist die sogenannte “Smart Instruments” Technologie, die es erlaubt mit nur wenigen Schritten und einfachsten Erklärungen wie ein Profimusiker zu klingen, auch wenn man vorher noch nie eine einzige Note gespielt hat. Neben klassischen Akkustik- und E-Gitarren gibt es noch Bässe, Keyboards und Drums.

Apple iPad GarageBand

Apple iPad GarageBand

Wer GarageBand vom Mac kennt, der weiß, dass es eigentlich als Aufnahme-Software konzipiert wurde, die es sehr einfach macht seine Instrumente klangvoll auf den Rechner zu bringen. Genau diesem Vorsatz entsprechend enthält die iPad-Variante ein komplettes Aufnahme-Studio, das durch spezielles Zubehör den Anschluss an ein Mischpult oder an eine Gitarre ermöglicht und somit sinnvoll erweitert. Die Steuerung der einzelnen Instrumente erfolgt durch eine Spuren-basierte Optik und kann schnell editiert und verschoben werden. Der mitgelieferte Gitarrenverstärker lässt jede E-Gitarre so klingen, wie man es gerne hätte. Für Podcaster gibt es den Audiorekorder, mit dem ein natürlicher Klang der Stimme erzielt werden kann.

Wenn man sich den Funktionsumfang komplett anschaut, steht dem Kauf eigentlich nichts mehr im Weg. Für gerade mal 3,99 Euro erhält man ein komplettes Aufnahmestudio, das mit seinen enthaltenen Features langsam an ein großes Studio heranreichen kann.

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